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ERNST KOSLITSCH | Cosmic Trigger – Respawn
Foto: Ausstellungsansicht Bildraum 07 | Foto © Eva Kelety | © Bildrecht, Wien 2026

ERNST KOSLITSCH | Cosmic Trigger – Respawn

Bis 27. Mai 2026

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ERNST KOSLITSCH | Cosmic Trigger – Respawn
Foto: Ausstellungsansicht Bildraum 07 | Foto © Eva Kelety | © Bildrecht, Wien 2026

ERNST KOSLITSCH | Cosmic Trigger – Respawn

Bis 27. Mai 2026

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ERNST KOSLITSCH | Cosmic Trigger – Respawn
Foto: Ausstellungsansicht Bildraum 07 | Foto © Eva Kelety | © Bildrecht, Wien 2026

ERNST KOSLITSCH | Cosmic Trigger – Respawn

Bis 27. Mai 2026

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ERNST KOSLITSCH | Cosmic Trigger – Respawn
Foto: Ausstellungsansicht Bildraum 07 | Foto © Eva Kelety | © Bildrecht, Wien 2026

ERNST KOSLITSCH | Cosmic Trigger – Respawn

Bis 27. Mai 2026

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ERNST KOSLITSCH | Cosmic Trigger – Respawn
Foto: Ausstellungsansicht Bildraum 07 | Foto © Eva Kelety | © Bildrecht, Wien 2026

ERNST KOSLITSCH | Cosmic Trigger – Respawn

Bis 27. Mai 2026

ERNST KOSLITSCH | Cosmic Trigger – Respawn

Bildraum 07

17. April 2026 bis 27. Mai 2026

Mit Cosmic Trigger – Respawn präsentiert der Bildraum 07 aktuelle Arbeiten von Ernst Koslitsch, die seine skulpturale Praxis als ein offenes, prozessuales System eröffnet.

Ausgehend von Schalungsplatten aus dem Baukontext entwickelt Koslitsch eine Praxis, die sich zwischen Skulptur, Konstruktion und Zeichen bewegt. Die Bearbeitung des Materials – Schneiden, Schichten, Verschrauben, Überformen, Tackern – versteht sich dabei weniger als technische Operation denn als Teil eines kontinuierlichen Transformationsprozesses. Die entstehenden Arbeiten bleiben in ihrem Status bewusst instabil: Sie können zerlegt, neu kombiniert und in veränderten Konstellationen wieder zusammengeführt werden. Im Raum artikuliert sich daraus ein Gefüge wechselseitiger Bezüge. Die Arbeiten treten nicht isoliert auf, sondern konstituieren ein relationales Feld, in dem Bedeutung weniger im einzelnen Objekt als in den Übergängen und Verschiebungen entsteht. Wahrnehmung wird zu einer Bewegung durch den Raum, in der sich Formen situativ erschließen. Diese Formen bewegen sich in einem Zustand kontrollierter Uneindeutigkeit. Sie evozieren organische, figürliche oder landschaftliche Assoziationen, ohne sich in eindeutige Bildlichkeit zu überführen. Erkennen und Entzug fallen dabei zusammen und verweisen auf eine Praxis, die sich stabilen Lesarten bewusst entzieht.

Der Begriff Respawn im Ausstellungstitel verweist auf eine Logik der Wiederkehr, wie sie aus digitalen Spielwelten bekannt ist: das erneute Auftauchen von Zuständen nach ihrem Verschwinden. In Koslitschs Arbeiten wird dieses Prinzip zu einem künstlerischen Verfahren, in dem Formen, Bedeutungen und Konstellationen zirkulieren, sich verschieben und in veränderter Form wiederkehren. Anstelle einer Gegenüberstellung von analog und digital entsteht ein kontinuierlicher Übersetzungsprozess zwischen beiden Ebenen.

Cosmic Trigger – Respawn entfaltet sich somit als offenes System, in dem sich Wahrnehmung und Bedeutung nicht festschreiben, sondern im Vollzug der Betrachtung immer wieder neu konstituieren

Kuratiert von Katharina Hoffmann

Ausstellungsdauer: 17. April - 27. Mai 2026

Mehr Informationen finden Sie auf der Website von Ernst Koslitsch.