Bildraum 01
15. März 2019 bis 26. April 2019

Schule Friedl Kubelka |

dass sich eins im Anderen erkennt

 

Bildraum 01 | Strauchgasse 2, Wien 1
Öffnungszeiten: Di-Fr: 13-18 Uhr 

Eröffnung: Donnerstag, 14. März 2019, 19 Uhr

Begrüßung: 
Mirjam Angerer-Geier, Bildrecht
Einführende Worte: 
Anja Manfredi, Schule Friedl Kubelka | Künstlerin
Zur Ausstellung: 
Ruth Horak, Kunsthistorikerin

Die Schule Friedl Kubelka für künstlerische Photographie, Wien fördert seit 1990 Menschen jeden Alters, die mit dem Medium Photographie ihre persönlichen Themen mit formal eigenständigen Lösungen darstellen wollen und bietet in jährlich wechselnden Lehrplänen Möglichkeiten des regen Austauschs mit einer Vielzahl von lokalen und internationalen KünstlerInnen.

Für die Ausstellung dass sich eins im Anderen erkennt im Bildraum 01 kommen Positionen zusammen, die in Verbindung mit der Schule stehen: die Gründerin, Lehrende und Absolventinnen. Der inhaltliche Bogen der Ausstellung spannt sich von Begegnungen mit dem Unbekannten, einer Erweiterung fotografischer Perspektiven und unterschiedlicher Sichtweisen, individuellen Deutungen aus dem jeweiligen Blickwinkel bis zur Geschichte der Kamera und Fragen der Bildwerdung.

„Ich will meinen Augen etwas zu sehen geben, was es sonst nicht gibt!“ beschreibt Friedl Kubelka ihre Intention, auf deren Basis Sie ihre eigene Identität, ihr Umfeld aus Freunden und Familie, sowie Begegnungen mit Unbekannten in den Fokus rückt. Indem sie den Einzelbildern andere zur Seite stellt erweitert Kubelka ihre fotografische Perspektive. 

Rosa John beschäftigt sich mit der Geschichte der Kamera, Metaphern dafür und reflektiert Fragen der Bildwerdung: „Jedes Bild ist der Versuch etwas festzuhalten, zugleich entsteht mit jedem Bild etwas vollkommen Neues. Was ich erzeuge ist eine Addition zur Welt, viel mehr als ein Abdruck.“ 

Ein Kaleidoskop an Sichtweisen auf eine gewählte Situation zeigen die Bilder von Barbara Probst: Die Ambivalenz einer Konstellation, in der jedes Einzelbild jeweils nur eine Möglichkeit darstellt. Zeitgleich aus einem anderen Blickwinkel fotografiert, legt die Szenerie jeweils völlig andere Deutungen nahe.

Die Arbeit von Jana Straßer holt die Bewegungen des fotografischen Aktes selbst ins Bild.

Künstlergespräch: Donnerstag, 4. April 2019, 18 Uhr
Dauer der Ausstellung: 15. März – 26. April 2019

Eine Kooperation der Bildrecht mit 
Schule Friedl Kubelka für künstlerische Photographie, Wien 
www.schulefriedlkubelka.at

im Rahmen des neuen Fotofestivals FOTO WIEN
www.fotowien.at

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Fotocredits:
Friedl Kubelka, Schule für künstlerische Photographie, 2000/01 (Detail) | © Bildrecht Wien, 2019
Jana Straßer, Augenblick!, 2018 (Detail) | © Bildrecht Wien, 2019

 

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